»Hannah« Lesung & Gespräch mit Miku Sophie Kühmel

Miku Sophie Kühmel erzählt in ihrem Roman eine queere Liebesgeschichte aus den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts.

Miku Sophie Kühmel.

Die Geschichte von Hannah Höch - eine queere Liebe, eine neue Zeit, eine Befreiung. Es sind die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, als Til auf Hannah trifft und Hannah auf Til. Eine gemeinsame Dekade beginnt. Erst in Den Haag, dann in Berlin verbringen die Künstlerin und die Autorin die letzten großen Partys und Momente zärtlicher Zweisamkeit. Doch von Sommer zu Sommer entpuppt sich das gemeinsame Leben und Schaffen zunehmend als Herausforderung, unter Druck gesetzt von der politischen Bedrohung durch den Nationalsozialismus. Behutsam und poetisch setzt Miku Sophie Kühmel in Hannah das Bild einer Liebe zusammen, die sich nicht nur an den Abgründen ihrer Zeit messen muss. 

Miku Sophie Kühmel wurde 1992 in Gotha geboren und lebt in Berlin. Sie hat Literatur- und Medienwissenschaften studiert. Sie ist freie Schriftstellerin und Podcasterin. Nach Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften erschien 2019 ihr Debütroman Kintsugi, für den sie mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2019 und dem aspekte-Literaturpreis 2019 ausgezeichnet wurde. 2022 erschien ihr zweiter Roman Triskele.

Begrüßung: Lucia Werder, Direktorin Stadtbibliothek Bremen 
Moderation: Dr. Stephanie Schaefers, Literaturhaus Bremen

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Bremen e.V. in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.

Samstag, 24. Januar 2026, 19 Uhr 

Zentralbibliothek // Am Wall 201 // Wall-Saal
Eintritt: 6 EUR // 4 EUR erm. (nur Abendkasse)

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