Die Eröffnung der Literarischen Woche Bremen: »Der Junge« Lesung & Gespräch mit Fernando Aramburu

Zur Eröffnung der 50. Literarischen Woche begrüßen wir Fernando Aramburu in der Zentralbibliothek.

Aramburu Fernando. Foto: Gabriele Pape

Jeden Donnerstag geht der alte Nicasio zum Friedhof und besucht das Grab seines Enkels Nuco. Er spricht mit ihm, erzählt dem Jungen, was vor sich geht in der Welt. Am 23. Oktober 1980 gab es im Keller der Schule, die der sechsjährige Junge besuchte, eine gewaltige Propangasexplosion, die das gesamte Erdgeschoss zerstörte. Fünfzig Kinder und drei Lehrer kamen bei dem Unglück ums Leben; darunter auch Nuco. Der ganze Ort Ortuella steht unter Schock. Die Eltern des Jungen verarbeiten das Ereignis auf unterschiedliche Weise. Während José Miguel alle Erinnerung kappen und nach vorne schauen will, um nicht an Trauer zu zerbrechen, lässt Mariaje das Geschehene nicht los. Irgendwann versuchen die beiden, wieder ins Leben zu kommen. Doch eines Tages verschwindet José Miguel.

Fernando Aramburu, geb. 1959 in San Sebastián, lebt seit Mitte der achtziger Jahre in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Vargas Llosa, dem Premio Biblioteca Breve, dem Premio Euskadi und zuletzt, für Patria, mit dem Premio Nacional de la Crítica, dem Premio Nacional de Narrativa und dem Premio Strega Europeo.

Begrüßungen: Ignacio Olmos, Direktor Instituto Cervantes, Lucia Werder, Vorstand Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung
Moderation: Paul Ingendaay (FAZ)

Eine Veranstaltung des Instituto Cervantes in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.

Freitag, 23. Januar 2026, 19 Uhr 

Zentralbibliothek // Am Wall 201 // Wall-Saal
Eintritt frei 

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