Feierliche Verleihung des 63. Bremer Literaturpreises im Bremer Rathaus

Bremen, 23. Januar 2017

Der Bremer Literaturpreis 2017 wurde am heutigen Montag (23. Januar 2017) im Rahmen eines Festaktes in der Oberen Rathaushalle an Terézia Mora verliehen. Die Autorin erhält die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihren 2016 im Luchterhand Literaturverlag erschienenen Erzählband „Die Liebe unter Aliens“. „Ein großartig komponierter Erzählband“, lobte Jurymitglied Dr. Roman Bucheli in seiner Laudatio das preisgekrönte Werk.

Bürgermeister Carsten Sieling (Senator für Kultur), Senthuran Varatharajah (Förderpreisträger des Bremer Literaturpreises 2017), Terézia Mora (Preisträgerin des Bremer Literaturpreises 2017), Dr. Lothar Müller (Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung) © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Senthuran Varatharajah erhielt für seinen im vergangenen Jahr im S. Fischer Verlag erschienenen Roman „Vor der Zunahme der Zeichen“ den mit 6.000 Euro dotierten und von der ÖVB – Öffentliche Versicherung Bremen – finanzierten Förderpreis. Dr. Lothar Müller, Juryvorsitzender des Bremer Literaturpreises sagte in seiner Laudatio, dass der Förderpreisträger mit seinem prämierten Buch die deutsche Gegenwartsliteratur bereichert hat.

Der Senator für Kultur, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, betonte in seiner Rede,  dass beide Preisträger in ihren Werken auf die Bedeutung von Sprache als Mittel der Erkenntnis und des Dialoges aufmerksam machten. Das sei in einer Zeit, in der politische Auseinandersetzungen  manchmal mehr auf Herabwürdigung als auf einen Diskurs abzielten, sehr wichtig.

Die Preise überreichte die Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, Barbara Lison. Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von Heidi Luosujärvi. Der musikalische Beitrag wurde mit freundlicher Unterstützung von jazzahead! ermöglicht.