bremer literaturpreis 2003

 

Abbildung: Ulrich Peltzer (2015), Foto: wikipedia, user: Lesekreis, CC-BY-SA 4.0Preisträger: Ulrich Peltzer
für
Bryant Park
Zürich.: Amman Verlag, 2002, 160 Seiten

Aus der Jurybegründung:
»In seiner New-York-Erzählung widmet er sich dem Bildentwurf einer Metropole, ihrer Artefakte und Katastrophen. Er setzt ein Bewusstsein in Szene, das autobiographische Erinnerungen, andere Stadtlandschaften, Fetzen von Verlustbildern aufruft. Ausgezeichnet wird ein Kunststück an Prosa, das mit stilistischer Eleganz auch den Schock vom 11. September erfahrbar macht.«


Ulrich Peltzer
wurde 1956 in Krefeld geboren, studierte Philosophie und Psychologie in Berlin, wo er seit 1975 lebt. Für sein Werk erhielt er verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter 1999 den Preis der SWR-Bestenliste und 2001 den Niederrheinischen Literaturpreis.

Wilfried F. Schoeller: Laudatio auf Ulrich Peltzer (57kB)
Dankrede von Ulrich Peltzer (47kB)

 

 

 

Abbildung: Andreas Schäfer (2009), Foto: wikipedia, user: Amrei-Marie, CC BY-SA 3.0Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2003: Andreas Schäfer
für
Auf dem Weg nach Messara. Roman
Berlin: Alexander Fest Verlag, 2002, 187 Seiten

Aus der Jurybegründung:
»Andreas Schäfer beschreibt in seiner nüchternen Elegie Auf dem Weg nach Messara mit Scharfsicht und erzählerischer Ökonomie die Schwierigkeiten von Menschen aus drei Generationen, ihren Ort zwischen zwei Kulturen zu finden. Aus authentischer Kenntnis gestaltet Schäfer die Problematik einer doppelten nationalen Identität, die notgedrungen immer auch eine halbierte ist.«

Andreas Schäfer ist deutsch-griechischer Abstammung; er wurde 1969 geboren, wuchs in Frankfurt am Main auf und lebt heute in Berlin. Er ist freier Mitarbeiter der Berliner Zeitung.

Andreas Nentwich: Laudatio auf Andreas Schäfer (52kB)
Dankrede von Andreas Schäfer (42kB)